Rotaviren - besonders gefährlich für Kleinkinder und Säuglinge

Informationen zur pädiatrischen Rotavirus-Gastroenteritis

„Rotavirus“ und „Pädiatrische Rotavirus-Gastroenteritis“ (PRG) – diese Begriffe sagen Ihnen nichts oder wenig? Wahrscheinlich haben Sie aber schon Kontakt mit Kindern gehabt, die an dieser potentiell gefährlichen und hoch ansteckenden Infektion erkrankt waren. Die Rotavirus-Gastroenteritis (Rotavirus bedingte Durchfallerkrankung) ist eine unberechenbare Erkrankung mit nicht vorhersehbarem Krankheitsverlauf. Kinder können eine mild verlaufende Durchfallerkrankung entwickeln, aber auch an schwerwiegenderen Symptomen wie z. B. Erbrechen, Fieber, starken Bauchschmerzen und schnellem Verlust von Körperflüssigkeit leiden. Es gibt keine Möglichkeit, vorauszusagen, bei welchem der infizierten Kinder die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen wird.

Die Rotavirus-Infektion betrifft vor allem Säuglinge und Kleinkinder. Praktisch alle Kinder infizieren sich mit Rotaviren in den ersten zwei bis drei Lebensjahren – dem Alter mit dem höchsten Komplikationsrisiko. Die höchste Anzahl an Rotavirus-Erkrankungen findet sich normalerweise bei Kindern unter drei Jahren.


GEFAHREN EINER ROTAVIRUSINFEKTION – WAS ELTERN WISSEN SOLLTEN



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Film: Experten und Betroffene äußern sich zur Rotavirus-Gastroenteritis


Rotaviren sind die weltweit häufigste Ursache schwerer Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern2. Das Virus ist extrem widerstandsfähig und kann lange Zeit auf Spielzeugen und anderen haushaltsüblichen Oberflächen überleben1. Gegen Seife und die meisten Desinfektionsmittel ist dieses Virus weitgehend resistent3. Damit ist es praktisch unmöglich, Ihr Kind vor dem Kontakt mit dem Erreger zu schützen.

Die Rotavirus-Gastroenteritis, die völlig überraschend eintreten kann, verursacht u.a. folgende Symptome:


  • Durchfälle
  • Erbrechen
  • Fieber

Diese Symptome können schnell zu einer Dehydrierung (Austrocknung) des Körpers mit lebensbedrohlichen Folgen führen.

Mehr als 20 Brechdurchfälle innerhalb von 24 Stunden sind keine Seltenheit4, wobei die Erkrankung in schweren Fällen bis zu acht Tage anhalten kann. Bei schweren Verlaufsformen kann es zu Störungen des Elektrolyt- und des körpereigenen Säure-Base-Haushaltes kommen, was im extremen Fall zu Organversagen führen kann.
Um einer solchen Dehydrierung vorzubeugen, ist es wichtig, dass die Symptome einer Rotavirus-Infektion rechtzeitig erkannt werden..


Rufen Sie den Arzt an, wenn Ihr Kind Zeichen einer solchen Durchfallerkrankung zeigt.





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